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Es ist mal wieder so weit, Weihnachten steht vor der Tür und somit mein erstes Weihnachten in Badehose bei herrlich warmen Temperaturen. Doch wie schon so oft in diesem Jahr mal wieder vom Pech verfolgt, ein Tag vor Heiligabend und somit dem Reisebeginn, mit hohem Fieber im Bett. Am 24. dann zum Glück fieberfrei und nach einer kurzen Weihnachtsfeier mit meinen Eltern dann am Abend um 19 Uhr den IC von Harburg gen Düsseldorf genommen, auf die Bahn ist Verlass, 35 Minuten Verspätung bei Abfahrt, kam am Ende mit 10 Minuten Verspätung in Düsseldorf-Unterrath an, wo ich kurz vor 23.30 Uhr ins Lindner Airport Hotel eincheckte. Begrüßt wurde ich mit Herr soundso aus Chicago. Chicago? Tatsächlich, auf dem Meldezettel stand vorausgefüllt eine Adresse aus Chicago. Dann aufs Zimmer und ins Bett gegangen.

Gegen 8.30 Uhr dann am nächsten Morgen langsam aufgestanden und fertig gemacht, ausgecheckt und zu Fuß aufgemacht Richtung Flughafen. Der Lufthansa Checkin ist natürlich ganz am anderen Ende des Terminals, ich war schon einmal durchgeschwitzt als ich dort ankam, Bordkarte am Automaten gezogen und dann den Koffer aufgegeben, schnell noch etwas getrunken und dann durch die Sicherheitskontrolle. Erstmal noch ein wenig warten, dann ging das Einstiegen los, durfte dann nochmal schnell zum Counter, weil die sich nicht mehr sicher waren, ob denn meine Bordkarte noch stimmt, nachdem sie etliche Leute umgesetzt hatten, zum Glück hatte ich meinen Fensterplatz behalten. Der A340-300 der Lufthansa war mehr oder weniger ausgebucht, heute war es die D-AIGO, eine der drei Düsseldorfer Maschinen. Abends gab es im WDR sogar einen kurzen Beitrag zu "meinem" Flug bzw. dem Pushbackwagenfahrer.
 
Fast pünktlich erhob sich der A340 gemächlich in die Luft, Flugzeit sollte heute 9:50 Stunden sein. Eine grauenhafte Vorstellung in der Lufthansa Economy, der Sitzabstand ist erbärmlich und die Sitze unbequem, vom veralteten Inflightentertainment auf dem A340-300 und der B747-400 mal ganz zu schweigen. Bis zum ersten Service verging auch einige Zeit, kurz darauf gab es dann Essen.
 
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Wählte das Hühnchen mit Pilzsoße und Spätzle, war ganz lecker. Den Flug über vertrieb ich mir die Zeit etwas mit Filmschauen, in die Luftstarren und Schlafen. Irgendwann gab es dann ein zweites Essen, sogar etwas Richtiges und nicht die berühmte Ostküstenpizza. Ich wählte erneut Hühnchen, auch dieses war ganz ok.
 
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Pünktlich landeten wir in Miami, durften leider noch eine ganze Zeit auf dem Rollfeld stehen bis wir ans Gate rollen konnten. Dann raus aus dem Flieger und so schnell es ging Richtung Immigration. In der Zwischenzeit hatte ich per SMS schon die weniger erfreuliche Nachricht per SMS bekommen, dass meine Reisebegleitung, die Standby aus Washington kommen wollte, leider nur auf einem Flug nach West Palm Beach mitkommt und ich sie dort abholen dürfte. Immerhin noch innerhalb der Landesgrenzen Floridas. Die Einreise ging schnell ohne irgendwelche Fragen, die folgten dann bei der Extrakontrolle beim Zoll. Endlich draußen erstmal den Shuttlebus von Alamo gesucht, etwas gewartet und dann zu Alamo gefahren.

Die Warteschlange verschlug mir fast die Sprache, habe rund eine Stunde warten dürfen, dann durfte ich mir mein Auto aussuchen, es gab nur einen 4-Türer Kompaktklasse, der gefiel mir nicht, also zu jemanden hin und gesagt, es gäbe nur noch 2-Türer. Ok, durfte mir dann einen Midsize aussuchen. Wählte dort dann einen Ford Focus, war zufrieden mit der Wahl. Inzwischen war es 19 Uhr und meine Bekannte sicher in PBI gelandet, jetzt musste ich nur noch den Weg dorthin finden. Fuhr erstmal ein ganzes Stück zu weit Richtung Süden, stieß dann auf die US1 und kam so auch endlich zur I95, die mich bis West Palm Beach führte, nach knapp 105 Minuten Fahrt erreichte ich den internationalen Airport von West Palm Beach, ich wurde schon erwartet.

Nach kurzer Begrüßung wurde mir dann erstmal mitgeteilt, dass das Gepäck auf dem ursprünglichen American Airlines Flug nach MIA gegangen sei und wir es dort abholen könnten. Ich konnte meine Begeisterung kaum verbergen. Also dahin zurück, wo ich grad hergekommen bin. Diesmal nur 90 Minuten Fahrt, im Bereich D dann zu American gegangen und nach dem Koffer gefragt, im System gab es keinen Koffer und es war auch kein Koffer da. Super. Also dann sicher 1,5 Stunden am Lost-and-Found angestanden um die Verlustmeldung aufzugeben, normale Passagiere zahlen dafür auch noch Koffergebühr! Als wir dann an der Reihe waren, erfuhren wir, dass US Airways fürs Gepäck verantwortlich sei, da sie mit US nach PBI geflogen ist. Also AA nichts machen könnte. US in PBI hatte sich aber nicht verantwortlich gefühlt, also jetzt in MIA von D nach J gelaufen und bei US Airways die Verlustmeldung aufgegeben, zum Glück ohne Wartezeit. US wollte sich dann melden, wenn man genaueres zum Koffer weiß. Anspruch auf irgendwas hätte man aber nicht, außer dem Transport zu einem anderen Flughafen.

Inzwischen ist es nach Mitternacht und wir machen uns auf dem Weg zu unserem Motel in Florida City, der Travelodge Florida City für die erste Nacht. Kurz nach 1 Uhr nachts eingecheckt und ins Bett gehauen, denn um 6.30 Uhr sollte der Wecker klingeln, damit wir zeitig runter nach Key West kommen.
 
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Nach einem kurzen Frühstück ging es dann Richtung Süden, Fahrzeit laut Navi 2,5 Stunden. Da wir unterwegs für Tanken, Mc Donalds, Supermarkt und Bilder aber angehalten haben, wurden es gut 3,5 Stunden. Verkehr war zum Glück nicht viel, so blieb es eigentlich auch die ganze Reise über, war immer angenehm zu fahren außer Miami Beach am letzten Tag.

Über ungezählt viele Brücke ging es der letzten Insel entgegen, das Wetter wurde von Kilometer zu Kilometer schlechter. Irgendwann fing es an zu schütten, na toll, da will man den 2. Weihnachtsfeiertag auf Key West am Strand verbringen und dann so was.
 
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In Key West einen Parkplatz gesucht und dann die Duval Street einmal auf und abgelaufen, dann fing es wieder an zu schütten. Schnell zum Auto zurück und erstmal bei BK gerastet, während ich Postkarten schrieb hat meine Begleitung auf der BK Toilette erstmal Wäsche gewaschen. Die danach im Auto zum Trocknen aufgehängt wurde, ich kann mich da jedenfalls nicht mehr sehen lassen. Noch ein wenig über die Insel gefahren und am Airport einen netten Strand gefunden, die Sonne kam wieder heraus also nochmal knapp 1,5 Stunden dort in der Sonne gelegen und gebadet, so kann Weihnachten ab sofort immer sein.
 
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Da wir immer noch den Koffer vermissten aber nicht mal ebenso wieder bis MIA fahren wollten, fuhren wir nochmal kurz am Airport in Key West ran. American hatte die erfreuliche Nachricht, dass der Koffer definitiv in MIA stehe und abgeholt werden kann. Nochmal bei US nachgefragt, nach Telefonat mit MIA immer noch nichts Neues.
 
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Wir entschlossen uns dann abends zum MIA zu fahren und den Koffer abzuholen. Über 1001 Brücke ging es wieder zurück aufs Festland, diese Nacht war das Ramada Florida City reserviert, ja etwas dämlich, dass man hier verschiedene Hotels hat, aber die Travelodge hatten wir erst nachträglich gebucht und nicht so weit gedacht. Zumal ab nun alle Hotels wieder einmal kostenlos mit der Wyndham Best Rate Guarantee gebucht waren. Schnell eingecheckt und dann auf zum Flughafen Miami. Aus unbekanntem Grund ging es leider nicht zum Parkplatz, wo wir am Vorabend geparkt hatten also mussten wir in ein anderes Parkhaus. Nach den Morgennachrichten am nächsten Tag war auch klar warum, leider war kurz zuvor ein 6-jähriges Mädchen tödlich verunglückt, nachdem es von einem Gepäck wagen fiel.
 
Am American Airlines Schalter bekamen wir dann tatsächlich den Koffer, sparten uns die Mühe nochmal bei US vorbei zu schauen um Bescheid zu sagen, dass der Koffer da ist. Am nächsten Mittag versuchte US dann tatsächlich anzurufen, was sie wollten, keine Ahnung, habe den Anruf leider verpasst. Schnell zurück nach Florida City und ins Bett, denn auch der nächste Tag sollte nochmal anstrengend werden.

Um 6.30 Uhr ging es aus den Federn, schnell ein kleines Frühstück und dann ab in die Everglades. Wir wollten bis nach Flamingo fahren, dieser Parkabschnitt ist gleich nahe Florida City. Der Parkeintritt kostet 10 US$ und gilt wohl eine Woche und auch noch für Shark Valley. Bis Flamingo sind es rund 40 Meilen, unterwegs kann man immer wieder anhalten und kleine Rundgänge machen.
 
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Es beginnt mit dem Anhinga Trail, hier kann man Schlangenhalsvögel und Alligatoren sehen. Beim ersten Anhinga "...ist der aus Plastik?" "Ja, der Alligator da hinten auch, kannst ja mal anfassen!". Wollte sie dann doch nicht.
 
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Weiter ging es mit dem Gumbo Limbo Trail, hier haben wir nicht wirklich etwas gesehen außer Wald.
 
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Gänzlich anders war dann der Pineland Trail, von Feuer gereinigter Pinienwald.
 
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Es folgte der Pa-hay-okee Trail, wo man ziemlich viele totaussehende Zwergzypressen sieht, welche aber in Wirklichkeit nur in einem Schlafzustand sind.
 
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Beim Mahogany Hammock Trail kann man mindestens einen Mahagoni Baum bewundern, irgendein Tier im Unterholz bekamen wir leider nie zusehen, immerhin haben wir es gehört.
 
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Der West Lake Trail führt durch die Mangroven zum Seeufer des West Lake, das Wasser sieht ziemlich schmutzig aus. Außerdem stehen überall Schilder, dass man nur einen Seebarsch pro Woche essen soll, da sie eine hohe Quecksilberbelastung haben. Mahlzeit.
 
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Dann sind wir endlich am Ende in Flamingo angekommen, besser gesagt, erstmal zum Campingplatz dort. Schade, wir hatten weder Holzkohle noch Steak dabei. War wirklich recht schön dort, aber wir uns einig, dass es für uns nichts ist. Etwas in der Sonne gelegen und dann Richtung Besucherzentrum Flamingo, dort kurz vorbei geschaut und dann wieder Richtung Parkausgang.
 
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Es war Nachmittag und wir hatten langsam Hunger, über Meilen gab es an dieser Straße kein Fastfood Restaurant. Das Navi führte uns dann zu einem BK nur knapp abseits der Straße, gerettet. Wir hatten noch ein gutes Stück Fahrt vor uns, den Tamiami Trail Richtung Westküste, dann auf die 29 bis Immokallee und schließlich die 82 bis Fort Myers. Das Days Inn Fort Myers hatte quasi Blick auf den Page Field Airport. Schnell eingecheckt, das Zimmer bewundert und dann im Outback ein lecker Steak gegessen. Kurz überlegt noch inne Disco zu gehen aber wegen Müdigkeit verworfen, lieber ins Bett und geschlafen.
 
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Um 7 Uhr am nächsten Morgen raus aus dem Bett, das Hotelfrühstück genossen und dann ab Richtung Süden. Wollten heute noch ein wenig von Naples sehen. Schon eine sehr feine Gegend, würden wir nicht nein sagen, wenn man uns dort eine schöne Villa schenken würde. Gebadet haben wir dann in Nord-Naples an der Outer Clam Bay. Sehr schöner Strand dort, das Wasser leider einiges kälter als in Key West.
 
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Nachmittags dann langsam auf den Weg gemacht Richtung St. Petersburg, hier sollte das Ramada St. Petersburg uns für eine Nacht beherbergen. In Fort Myers auf Estero Island noch einen Ballermann mäßigen Strandaufenthalt eingelegt und gegen 16.30 Uhr dann weiter gefahren.
 
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Im Hotel eingecheckt und bei Denny's nebenan noch eine kleine Portion Frühstück vertilgt.

Am nächsten Morgen mal wieder frühaufstehen, das beste Hotelfrühstück der Reise genießen und ab auf die Piste. Zunächst einmal auf die Insel Fort de Soto. Erstmal das Fort angesehen, verbotenerweise die Kanonen bestiegen und dann an den Nordstrand, Amerikas Strand Nr. 1 2005 von Tripadvisor. War echt sehr nett hier, besonders noch recht leer um die Uhrzeit. Bis mittags wurde es dann langsam voller.
 
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Wir sind dann langsam Richtung Ostküste aufgebrochen, ein Zwischenstopp in Orlando bei den Premium Outlets, die 3 Stunden gingen viel zu schnell vorbei. Mit noch vollerem Kofferraum ging es das letzte Stück weiter nach Melbourne, hier ins Motel 8, bei Tripadvisor gibt es ein paar Horrorgeschichten dazu zu lesen. Aber zum Glück nur halb so schlimm. Neben dem Hotel ist ein kleines japanisches Restaurant, Miyako, das Essen war ganz lecker.

Nach einem mageren Frühstück ging es am nächsten Morgen dann erstmal nach Norden bis Cocoa Beach, dann wieder etwas nach Süden an den Pelican Beach in Satellite Beach City.
 
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Mittags dann weiter über die Inselchen Richtung Süden, irgendwann kam uns die Idee eine Email verschicken zu müssen, hat dann auf dem Parkplatz von einem HoJo auch funktioniert. Weiter nach Süden nach West Palm Beach, wo wir erstmalig im hellen unser Hotel erreichten, es war das Days Inn West Palm Beach. Kurz ausgeruht und dann schnell nach Palm Beach gefahren, einmal die Worth Avenue abgelaufen, zum Glück waren alle Läden schon zu, sonst wäre ich wohl heute noch dort.
 
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Langsam haben wir Hunger bekommen und sind nochmal in ein Outback Steak Essen gegangen. Am letzten Morgen haben wir bei einem Denny's gefrühstückt und sind dann nochmal nach Palm Beach rübergefahren, um uns den Strand im hellen anzusehen, schon geil. Leider blieb es beim Schauen.
 
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Dann die US1 Richtung Miami gefahren, irgendwann auf die I95 gewechselt, weil es nicht so wirklich schnell voran ging. Dann bei Golden Beach wieder auf die US1A und uns bis Miami Beach zur Südspitze durchgekämpft, es war nur Stau und keine Parkplätze zu bekommen, also wieder umgedreht Richtung Festland. Immerhin einmal durchgefahren. Dann durch Downtown Miami noch einmal die US1 ein Stück Richtung Süden bis zur Kreuzung mit der Douglas Road, hier schloss sich quasi die Rundfahrt durch Florida. Dann noch ein wenig durch Coral Gables gefahren, getankt, auf einem CVS Parkplatz in die Reiseklamotten geschlüpft und das Auto zu Alamo gebracht. Unsere 1000 Taschen zusammen gepackt und mit dem Shuttlebus zum Terminal gefahren.

LTU und Swiss fliegen beide von neuen Bereich J ab. So erstmal jeder zu seinem Checkin Schalter, bei mir hat es dann etwas länger gedauert, weil nach der Umbuchung meiner Fluge das Ticket nicht neu ausgestellt wurde. Eigentlich sollte es Silvester mit Lufthansa zurück nach Düsseldorf gehen, aber der Flug wurde gestrichen, somit wurde ich zunächst auf den 1.1.2009 umgebucht, auf meinen Wunsch dann aber auf die Swiss am 31.12. via Zürich nach Hamburg. Am Checkin fand man dann leider kein Etix für den Flug, wollte eigentlich in DUS vor Abflug nochmal zum Ticketing aber war zu faul. Immerhin war ich auf den Flug gebucht und kam mit, andere waren wohl vergessen worden informiert zu werden und mussten ins Hotel, weil der Flug voll war. Nach dem ein Flight Interrupt Manifest ausgestellt war, konnte ich von dann ziehen. Es war inzwischen kurz vor Mitternacht deutscher Zeit, da haben wir dann schon mal den Jahreswechsel kurz gefeiert und einen Schluck Bier getrunken. Dann durch die Sicherheitskontrolle Richtung Gate, LTU und Swiss hatten die Gates zufälligerweise auch noch nebeneinander. Am Gate dann den nächsten Bekannten getroffen, lustigerweise haben wir uns unabhängig auf die Swiss umbuchen lassen und auch noch Sitzplätze genau hintereinander reserviert.

Noch bisschen gequatscht, dann Abschied genommen, der Swiss Flug sollte 15 Minuten vor der LTU gehen. Im A340-300 der Swiss dann festgestellt, dass die Sitze noch unbequemer waren als bei Lufthansa. Einzig das Inflightentertainment konnte überzeugen. Zu allem Überfluss brachte meine Sitznachbarin auch noch einen nicht wirklich gut riechenden Dackel mit in die Kabine. Fast pünktlich ging es in den Abendhimmel über Miami, vereinzelnd sah man schon etwas Feuerwerk. Dann ging es bei Fort Lauderdale hinaus auf den Atlantik.
 
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Ziemlich schnell wurde ein Aperitif angeboten, ich nahm einen Baileys, dazu gab es etwas Knabberzeug.
 
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Kurz darauf gab es ein warmes Abendessen, Pasta oder Hühnchen. Die Portion war zwar sehr groß aber es schmeckte nicht wirklich.
 
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Noch schnell Mamma Mia geschaut, da ich aufm Hinflug nicht den ganzen Film geschaut hab. Dann war es auch nach US-Ostküstenzeit Mitternacht, hab ich grad noch so mitbekommen, bevor mir die Augen zufielen. Lange schlafen konnte ich allerdings nicht, die Sitze waren einfach zu unbequem, zum Glück galt es nur 8:40 Stunden auszuhalten. Zwei Stunden vor der Landung gab es ein kaltes Frühstück, hatte allerdings keinen Hunger.
 
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In Zürich sind wir pünktlich gelandet. In Zürich dann vom Dock E zu A und noch knapp 1,5 Stunden warten dürfen. Dann ging es das letzte Stück mit einem A320 nach Hamburg, Flugzeit flotte 65 Minuten. Zu essen gab es ein belegtes Brötchen, entweder mit Käse oder Pute. Der Flug war für Neujahr ganz gut gebucht, insgesamt 130 Passagiere. In Hamburg als erster durch die Passkontrolle, dann noch etwas aufs Gepäck warten müssen und ab nach Hause.

Die Woche in Florida hat mir sehr gut gefallen auch wenn es ziemlich anstrengend war in der einen Woche 1500 Meilen abzufahren. Ich hoffe, dass ich dieses Jahr mal zu einem richtigen Erholungsurlaub komme. Jetzt habe ich zumindest planmäßig bis Ende März nichts mehr gebucht, mal sehen, wie lange ich es durchhalte.
 

Alle Bilder aus Florida gibt es hier >>klick<<.